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Neapel und Umgebung
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Der relativ ebene Grund, auf dem das alte Neapolis erbaut worden war, bot eher wenig natürlichen Schutz gegen Angreifer. Seit den Zeiten der Antike stellte sich deshalb die Erfordernis, eine abschreckende und widerstandsfähige Verteidigungsmauer zu errichten, die sich an den natürlichen Gegebenheiten zu orientieren hatte. Im Mittelalter wurde die Stadtmauer durch mehrere Burgen ergänzt: Zunächst wurde das Castel Capuano gebaut, und darauf folgte die imposante Anlage des Maschio Angioino, die auch als Residenz des Königs diente. Jenseits der Stadtmauer entstand die als Castel dell’Ovo bekannte Befestigungsanlage auf der kleinen Insel Megaride, während auf dem Hügel San Martino eine weitere Festung errichtet wurde, die zunächst Castel Belforte hieß und später in Castel dell’Elmo umbenannt wurde. Im XVI. Jahrhundert wurden nicht nur die Stadtmauern, sondern auch die Burgen umgestaltet und verstärkt, damit sie auch massivem Artilleriefeuer standhalten konnten. So erhielten sie ihr heutiges trutziges Aussehen. Die Verstärkung der Befestigungsanlagen wurde im XVII. Jahrhundert fortgeführt; so verband man die Stadt mittels starker Mauern mit dem Hügel von San Martino, wobei diese Wehranlage später allerdings abgerissen wurde, weshalb man heute nur noch wenig davon sehen kann.
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